Infokundgebungen zur Wohnungsmarktbeobachtung der Stadt Nürnberg

Ein Schlag ins Gesicht eines jeden Menschen, der in dieser Stadt verzweifelt auf der Suche nach einer halbwegs bezahlbaren Wohnung ist – die kleinteilige Untersuchung der Stadt Nürnberg.

Die Stadt Nürnberg veröffentlichte jüngst die kleinteilige Untersuchung des Nürnberger Wohnungsmarktes. Auch der Druck von MietaktivistInnen dürfte die Stadt zu diesem Schritt veranlasst haben. An der Interpretation der Ergebnisse haben die Initiative Mietenwahnsinn stoppen und die organisierte autonomie jedoch massive Kritik. Vor allem die Aussagen von Britta Walther, Leiterin des Stabs Wohnen im Wirtschaftsreferat, es gäbe “keine drastischen Entwicklungen” und „der Wohnungsmarkt ist sehr ausgeglichen“ riefen die AktivistInnen auf den Plan. Weiterlesen

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Stadtteilclub Reclaim Gostenhof im April

Wir sind weiterhin aktiv gegen steigende Mieten, Verdrängung und Ausverkauf. Wir tauschen uns regelmäßig aus über die letzten Entwicklungen und besprechen, was wir gemeinsam unternehmen können.
Wie fast jeden Monat findet auch im März am 4. Samstag im Monat, konkret am 22.04.2017, im Stadtteilladen Schwarze Katze ab 20:00 Uhr das offene Treffen des Stadtteilclub Reclaim statt.
Komm vorbei, wenn du mit der Veränderung der Stadt und der Lebenssituation durch steigende Mietern unzufrieden bist. Komm vorbei, wenn du dich informieren und einfach nur über das Thema plaudern möchtest. Und komm vorbei, wenn du dich aktiv engagieren willst. Wir freuen uns über jede Mitstreiterin und über jede Interessierte.

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Wer‘s glaubt, wird selig: „Der Wohnungsmarkt ist sehr ausgeglichen“

Die Mieten in Deutschland steigen rasant, weit schneller als die sonstigen Preise und erst recht als die Einkommen. Das gilt überall, in Wunsiedel wie in München, und auch in Nürnberg. Mit Recht steigt auch die Wut auf diesen kapitalistischen Mietwucher, und auf den Staat, der nur unwirksame Trostpflaster wie die so genannte ,Mietpreisbremse‘ verklebt.
Die Städte sind meist massiv verschuldet, in Nürnberg um mehr als einen Jahresetat. Das ist so gewollt. So fiel schon 1988 die Gewerbekapitalsteuer weg, und die Unternehmer finden immer neue Schlupflöcher, um keine Steuern zu bezahlen. Weiterlesen

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Offenes Treffen der Initiative Mietenwahnsinn stoppen

Wir sind weiterhin aktive gegen steigende Mieten, Verdrängung und Ausverkauf. Am Samstag, den 28.01.2017 im Stadtteilladen Schwarze Katze ab 19:00 Uhr laden wir euch zu unserem offenen Treffen ein. Wir wollen uns austauschen über die Entwicklungen und gemeinsam besprechen was wir unternehmen können. Bringt Infos und Ideen mit oder wenn ihr euch engagieren wollt. Kommt vorbei, wenn euch das Thema interessiert oder einfach nur zum Plaudern.

Samstag, 25. März 2017 um 19 Uhr
Stadtteilladen Schwarze Katze (Untere Seitenstraße 1, 90429 Nürnberg)

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Freispruch! – Ist noch keine Freiheit

Wir dokumentieren hier einen Bericht von linksunten.indymedia.org vom zu den ersten Freisprüchen im Wodanstraßen-Prozess:

Im ersten Verfahren um die Hausbesetzung der Wodanstraße 57 (10.6.16) wurden heute die ersten 3 Angeklagten freigesprochen.

Schon am ersten Verfahrenstag vor 2 Wochen hatte sich abgezeichnet, dass die Beweislage gegen die Angeklagten mehr als dürftig war. Das gleiche Bild bestätigte sich auch heute: Der befragte Polizist S., dessen Streife am Tag der Besetzung als erste vor Ort gewesen war, konnte sich weder an die Personen erinnern, die angeblich im Haus angetroffen worden waren, noch konnte er Zweifel daran ausräumen, dass auch Personen angezeigt wurden, die sich nie in dem Haus aufgehalten hatten. Seine widersprüchlichen Schilderungen warfen vielmehr erneut die Frage auf, nach welchen Maßstäben die Beamt_innen damals Menschen in der Umgebung des Hauses als vermeintliche Besetzer_innen ausgemacht haben. Bezeichnend dafür ist auch, dass S. wiederholt auf Äußerlichkeiten der Menschen aufmerksam machte; sie seien „anhand ihres Äußeren“ dem Haus zuzuordnen gewesen. Das zeigt einmal mehr, dass die staatlichen Repressionsorgane besonders verfolgungswillig sind, wenn sie einer Aktion Menschen zuordnen, die die Besitzverhältnisse im Kapitalismus, Eigentum generell und die Autorität des Staates sowieso in Frage stellen. Festgemacht wird das dann an einem „linken“ Aussehen.

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Stadtteilclub im Februar: Infoveranstaltung und Ausstellung mit AktivistInnen von „wenn nicht hier wodan(n)“

Samstag, 25.02.2017 um 20 Uhr im Stadtteilladen Schwarze Katze (Untere Seitenstraße 1, 90429 Nürnberg)

Eine bezahlbare Wohnung in Nürnberg zu finden, gleicht der Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Horrende Mieten, kaum Chancen für GeringverdienerInnen, Alleinerziehende, RentnerInnen mit kleiner Pension und eben einfach alle, die nicht über ein überdurchschnittliches Einkommen verfügen. Die Nürnberger SPD wird dennoch nicht müde zu behaupten, alles für eine Verbesserung der Wohnraumsituation zu tun. Weiterlesen

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Pressemitteilung zum Prozess der Besetzung der Wodanstraße 57 NBG

Wir dokumentieren hier die Pressemitteilung der UnterstützerInnen der Wodanstraße.

Nürnberg, den 9.2.2017

Am heutigen Tag wurden im Amtsgericht Nürnberg die angeblich Beteiligten der Besetzung der Wodanstraße 57 in der Nürnberger Südstadt wegen Hausfriedensbruch zum ersten mal verhandelt. Dabei stellte sich durch den Prozess und auch schon in der Vorbereitung der Verhandlung heraus, dass eine klare Beweislage nicht vorhanden ist. Die geladenen Zeugen, am Tatabend anwesende Streifenpolizist*innen und ein Staatsschutzbeamter der Staatsanwaltschaft Herr H., konnten keine nenneswerten Beweise gegen die Angeklagten hervorbringen. Weiterlesen

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Bericht von der Kundgebung am 21.01.2017 in der Wodanstraße

Am 21.01.2017 versammelten sich AktivistInnen und NachbarInnen vor der Wodanstraße 57 zu einer Kundgebung.

Anlass war die Besetzung des Hauses (57) in der Wodanstraße letzten Jahres. Das Haus steht seit ungefähr 18 Jahren leer. Am 10. Juni 2016 belebten dann Menschen das mehrstöckige Haus und es wurde geputzt und auf Vordermann gebracht. Nach einigen Stunden rückte die Polizei an, erklärte die Nutzung für illegal und verschloss zusammen mit der Feuerwehr das Gebäude.
Die Polizei nahm die Personalien von mehreren Menschen in der Umgebung auf. 11 Personen davon sehen sich nun mit willkürlichen Verfahren wegen Hausfriedensbruch konfrontiert. Weiterlesen

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Offenes Treffen der Initiative Mietenwahnsinn stoppen

Auch 2017 werden wir wieder gegen steigende Mieten, Verdrängung und Ausverkauf aktiv werden. Am Samstag, den 28.01.2017 im Stadtteilladen Schwarze Katze ab 19:00 Uhr laden wir euch zu unserem offenen Treffen ein. Wir wollen uns austauschen über die Entwicklungen und gemeinsam besprechen was wir unternehmen können. Bringt Infos und Ideen mit oder wenn ihr euch engagieren wollt. Kommt vorbei, wenn euch das Thema interessiert oder einfach nur zum Plaudern.

Samstag, 28. Januar 2017 um 19 Uhr
Stadtteilladen Schwarze Katze (Untere Seitenstraße 1, 90429 Nürnberg)

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Leerstand ist das Verbrechen – nicht dessen Nutzung!

Redebeitrag der Initiative Mietenwahnsinn Stoppen an der Kundgebung am Samstag, 21. Januar in der Wodanstraße. Mehr Infos hier.

In der Wodanstraße 57 zog am 10. Juni letzten Jahres endlich wieder Leben ein. Ein knapp 18 Jahre leer stehendes Haus wurde von AktivistInnen bezogen, auf Vordermann gebracht und der Nachbarschaft geöffnet. Hierbei wurde das Potential des Hauses sichtbar: unendlich viel ungenutzter Wohnraum und eine Ladenfläche, die sich hervorragend als Nachbarschafts-Café oder ähnliches anbietet. Aber die spontane Aneignung zeigte ebenso, was mit einem Haus passiert, das über so lange Zeit dem Verfall frei gegeben wird: schwarzer Schimmel an den Wänden, Schutt und Dreck. Weiterlesen

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